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KULTUR

WEICHER FAKTOR MIT HARTEN FOLGEN!

Die Unternehmenskultur ist gleichermaßen Ergebnis und Grundlage für den Zusammenhalt und das Zusammenleben ihrer Mitarbeiter. Sie spiegeln die z. T. ungeschriebenen Regeln darüber wider, wie Mitarbeiter denken, fühlen und handeln. Eine wertebasierte Unternehmenskultur wird maßgeblich durch das Verhalten der Führungskraft geprägt. Neben den fachlichen und persönlichen Fähigkeiten sind es vor allem auch Eigenschaften wie Glaubwürdigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Gradlinigkeit, die kulturprägend wirken. Unternehmenskultur ist Führungsarbeit.

 

Eine partnerschaftliche Unternehmenskultur und eine dialogorientierte Führung fördern Motivation und Kreativität, sowie die Identifikation der Mitarbeiter mit ihren Aufgaben und Zielen. Die Entwicklung einer Unternehmenskultur ist kein Projekt, das mit der Formulierung eines neuen Leitbildes abgeschlossen ist. Die Kultur eines Unternehmens entwickelt sich über Jahre und ist ein „lebendiges“ System. Die Unternehmenskultur bestimmt den Erfolg mit und der Erfolg wirkt sich wiederum auf die Kultur eines Unternehmens aus.

 

Unsere Berater, Trainer und Coaches waren selber erfolgreiche Fach- und Führungskräfte, haben Erfahrungen auf allen Führungsebenen sowie umfassendes Know-how in der Konzeption, Unterstützung und Umsetzung von Projekten zur Entwicklung von Kultur und Führung.

  • INQIMACO® - Prozess der Kulturentwicklung

    Eine systematische und zielgerichtete Entwicklung der Unternehmenskultur (Change Management Projekt) ist eine zentrale Führungsaufgabe. Auf Basis qualitativer und quantitativer Analysen entsteht ein individueller und maßgeschneiderter Prozess der Kulturentwicklung:

     

    1. Analyse & Diagnose der Ist-Kultur

    • Kulturanalyse (qualitativ & quantitativ)
    • Diagnose-Workshop/-Meeting

     

    2. Entwicklung & Konzeption der Soll-Kultur

    • Entwicklung & Festlegung der Soll-Kultur (Zielbild)
    • Entwicklung konkreter Handlungsfelder & Maßnahmen
    • Priorisierung & Fokussierung der Maßnahmen
    • Ermittlung der größten Hebel & Engpässe
    • Training und Coaching der Führungskräfte

     

    3. Implementierung der Soll-Kultur

    • Umsetzung der Maßnahmen
    • Kommunikation der Veränderung (Gründe, Ziele & Maßnahmen)
    • Schlüsselveranstaltungen (Dialogkonferenzen & Workshops)
    • Beratung, Training & Coaching
    • Integration in den Alltag
    • sichtbare „Leuchttürme/Erfolge“ schaffen

     

    4. Controlling, Monitorung und nachhaltige Weiterentwicklung

    • Controlling (Soll/Ist) und gegebenenfalls Nachjustierung
    • Installation von Feedbackschleifen
    • Entwicklung einer lernenden Organisation
  • Faktoren einer erfolgsunterstützenden Unternehmenskultur

    Ein Leitgedanke erfolgreicher Unternehmen ist nach wie vor integraler Bestandteil der Unternehmenskultur: der Mensch steht im Mittelpunkt, ob als Mitarbeiter oder Kunde. Übereinstimmend zeigten Studien und Berichte über erfolgreiche Unternehmen eine starke gemeinsame Ziel- und Werteorientierung. Die Unternehmenskulturen zeichnet ein Wertegerüst aus, das durch Mut, Geradlinigkeit, Offenheit, Leistungsorientierung und Verantwortungsbewusstsein geprägt ist.

    Folgende Faktoren einer erfolgsunterstützenden Unternehmenskultur sind innerhalb der letzten Jahre zu beobachten und eine Orientierung für eine nachhaltige erfolgreiche Unternehmensführung:

    • Konzentration auf Kernwerte und stringente Umsetzung von Strategien.
    • Professionalisierung und Kontinuität der Führung.
    • Gefestigtes Zusammenspiel zwischen Gesellschaftern, Aufsichtsrat, Geschäftsführung und Arbeitnehmervertretern.
    • Rückhalt durch langfristige Eigentümerinteressen.
    • Integrationsfähigkeit von Menschen, Marken und Märkten.
    • Integrität durch Konsequenz bei Verstößen gegen Grundwerte.
    • Nutzung von Krisen als Chance für Veränderung.
    • Offenheit und Freiräume für Innovation.
  • Typen von Unternehmenskulturen

    Unternehmenskulturen haben ― je nach Branche, Unternehmensgröße etc. ― unterschiedliche Merkmale sowie unterschiedlichen Einfluss auf den Unternehmenserfolg. Eine Einteilung von Unternehmenskulturen nach Typen dient der Reduktion von Komplexität sowie einer ersten Orientierung. Die jeweilige konkret in der Praxis vorliegende Unternehmenskultur muss dann individuell betrachtet sowie maßgeschneidert entwickelt werden.

     

    In der Praxis häufig vorkommende Typen von Unternehmenskulturen ergeben sich dadurch, dass es viele Unternehmen gibt, die sich stark am Markt und am Kunden orientieren, und solche, die sich mehr mit sich selbst beschäftigen und nach innen gerichtet sind. Andererseits gibt es viele Unternehmen, in denen Werte wie Flexibilität und Spontanität vorherrschen, und solche, denen Ordnung und Stabilität wichtiger sind. Werden diese zwei Dimensionen (Innen- versus Außenorientierung und Flexibilität versus Stabilität) miteinander kombiniert, dann erhält man vier Grundtypen von Unternehmenskulturen:

    • Marktkultur: Kennzeichnend ist die Betonung von Wettbewerbsfähigkeit und Zielerreichung. Interne Abläufe werden in hohem Maße von Marktmechanismen gesteuert. Produktivität, Leistungsorientierung und das Erzielen von Wettbewerbsvorteilen sind zentrale Prioritäten. Diese Unternehmen sind stark nach außen gerichtet, haben dabei aber eine hohe Effizienzorientierung. Innovationen werden daher in einem eher nur geringeren Ausmaß vorkommen.
    • Entrepreneurship-Kultur ("unternehmerische Kultur"): Sie ist stark nach außen gerichtet und betont Spontanität, Flexibilität und Dynamik. Innovation und Wachstum sind zentrale strategische Prioritäten. Insofern weist dieser Kulturtyp die größte Innovationsfähigkeit auf.
    • Clan-Kultur: Charakteristisch sind Zusammengehörigkeitsgefühl, Loyalität, Tradition und eine familiäre Atmosphäre. Strategische Prioritäten sind in der Entwicklung von Humanressourcen, im Commitment der Mitarbeiter und in moralischen Prinzipien zu finden. Diese interne Orientierung kann dazu führen, dass sich ändernde Kundenbedürfnisse und Marktfaktoren nicht so schnell erkannt werden.
    • Hierarchie-Kultur: Vorherrschend sind klare Regeln, die zu Konstanz, Stabilität und reibungslosen Abläufen führen. Zentrale Merkmale sind Standardisierung und Formalisierung. Führungskräfte spielen vor allem die Rolle eines „Verwalters“. Durch die starke Innenorientierung und die geringe Flexibilität werden Änderungen schwer durchführbar und oft sogar als störend betrachtet.

     

    Weitere mögliche Unternehmenskultur-Typen, die sich je nach betrachteten Merkmalen bzw. Dimensionen ergeben, sind z. B. die analytische Projektkultur oder die Prozesskultur, sowie typische amerikanische, japanische oder erfolgreiche westliche Unternehmen.

  • Ebenen der Unternehmenskultur

    Eine Unternehmenskultur ist durch Vielschichtigkeit und Komplexität gekennzeichnet, die es im Rahmen von Projekten zur Entwicklung von Kultur und Führung zu erkennen gilt. Sie kann in 3 Ebenen unterteilt werden:

     

    Symbolsysteme, Artefakte (objektiv Beobachtbares: sichtbar & fühlbar)

    Sichtbare Organisationstrukturen & -prozesse, Organigramme, Arbeitsabläufe, Architektur, Kleidung, Bürogestaltung, Logo, Rituale, Zeremonien, Geschichten, Legenden, Anekdoten, Dokumente, Regeln, Sprache, Umgangsformen etc.

     

    Einstellungen, Werte, Normen, Standards (öffentlich kommuniziert)

    Strategien, Leitbilder, Ziele, Grundsätze, Philosophie (z.B. Kundenorientierung, Qualitätsanspruch, Wertschätzung der Mitarbeiter), Verhaltensrichtlinien, Verbote, halbbewusst & latente Orientierungsmuster etc.

     

    Grund-/Basisannahmen (unausgesprochene gemeinsame Annahmen: implizit, unbewusst)

    Unbewusste, selbstverständliche Anschauungen, Wahrnehmungen, Gedanken & Gefühle (über das Wesen von Wirklichkeit und Wahrheit (Realität & Umwelt), von Zeit und Raum, der menschlichen Natur, der menschlichen Tätigkeit, der zwischenmenschlichen Beziehungen etc.)